Je suis Charlie

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Samstag, 25. Oktober 2014

Buchmesse - die erste....

...okay, es war nicht meine erste Buchmesse, sondern meine dritte, aber bevor das hier ein endlos langer Bericht wird, schreibe ich lieber über meine verschiedenen Treffen und was da so alles drum herum passiert ist oder mir gefallen hat. Darum also - Buchmesse, die erste...

Irgendwie fing es recht chaotisch an, weil wir danach auch noch weiter in den Urlaub fahren wollten, ein Kind war schon bei der Buchmesse, mein Mann musste noch arbeiten und das Packen dauerte natürlich wieder einmal viel viel länger als geplant.
Der Bitte des einen Kindes, das mit leichtem Gepäck bereits vorgefahren war, doch einmal zu gucken, ob wir ihren Kofferinhalt noch einmal ordentlicher einpacken könnten, kamen wir gerne nach. Man nehme einen explodierten Kleiderschrank, stopfe ihn in einen armen unschuldigen und hoffnungslos überforderten Koffer und...dann sortierten wir erst einmal aus.
Und dann packten wir noch ein bisschen.
Und noch ein bisschen.
Und...
Ihr erkennt das Prinzip.
Da wir um zwei aufstehen wollten, um um drei los zu kommen, damit meine Familie mich fast pünktlich zum Beginn der Buchmesse dort abliefern konnten, wollten wir gaaaaaanz früh ins Bett.
Okay, letztlich klingelte der Wecker um halb drei, dafür hatten wir aber auch nur drei Stunden Schlaf bekommen, wir hatten viele viele Flaschen Cola, Tee und Kaffee im Gepäck und immerhin kamen wir um vier dann auch (endlich) los.

Mit einigen kleineren Stops (5.15Uhr: "Mamaaaaa, der Hund hat ge*****!" .....unnütz zu sagen, auf wessen Jacke, oder? ) und einigen größeren Baustellen, kleinen bis größeren Adrenalinstößen, als plötzlich ein Wagen meinte, von der freien rechten Spur schleichenderweise auf die definitiv befahrene Mittelspur, auf der wir gerade angeflitzt kamen, wechseln zu müssen und dergleichen mehr, kamen wir tatsächlich um kurz vor zehn bei der Messe an.

Kennt Ihr dieses Kribbeln freudiger Erwartung? Dieses Kribbeln im Bauch beim Anblick der Bücherstände vor dem Eingang und dem Wissen, dass sich hinter den Türen noch viel viel mehr Bücher verbergen?
Yeah, ich liebe es!

 Als erstes versuchte ich allerdings meine Tochter zu finden, die mich angepiept hatte, dass sie Zeit hätte, um  mit mir durch die Gegend zu laufen. Etliche Versuche, uns in derselben Halle und in demselben Gang wiederzufinden, endeten damit, dass wir Fotos unserer Umgebung austauschten und mein Kind kam, um seine Mutter einzusammeln. *seufz*

Danach genossen wir erst einmal das Gewimmel, das sich um die Zeit allerdings noch fast in Grenzen hielt, also so im Verhältnis. Man konnte sich tatsächlich noch bewegen, ging und stand auf eigenen Füßen und man konnte die Bücher noch sehen.




Auf dem Weg zum Treffen mit den Iron-Buchbloggern im Pressezentrum, durchstreiften wir die Hallen und es wanderten hier und da immer mehr Bücher auf die Wunschliste. In weiser Voraussicht und nachdem wir das Treffen mit den LovelyBooks Leuten im Frühjahr in Leipzig verpasst haben, weil wir es nicht rechtzeitig gefunden haben, sind wir auch schon einmal zum Pressezentrum marschiert und haben da geguckt, wo wir später hin müssen.

Pünktlich um 13Uhr waren wir dann im Pressezentrum und gesellten uns zu den anderen Leuten, die suchend herumstanden und herumsaßen.
 
Nach einigem Herumdrucksen, suchten wir uns alle unsere Plätze, schnappten uns etwas zu trinken und dann wurde reihum vorgestellt. Einiges ging leider im allgemeinen Lärm dort im Pressezentrum etwas unter, aber insgesamt fand ich es sehr schön, Gesichter und Namen verbinden zu können und ein bisschen zu gucken, was andere Buch-Blogger denn so machen.


 


Das im Laufe des Jahres angesammelte Geld aus der Kasse der Iron-Buchblogger sollte dieses Jahr gespendet werden. Insgesamt waren 200 Euro zusammengekommen, die von der Frankfurter Buchmesse sogar noch einmal verdoppelt wurden, so dass letztlich ein Scheck über 400 Euro überreicht werden konnte, der den Reportern ohne Grenzen zu Gute kam. Die Reporter ohne Grenzen treten international für Medienfreiheit und den Schutz von Reportern ein, daher freue ich mich sehr über diesen Vorschlag und letztlich die Entscheidung, diesem Netzwerk die Spende zukommen zu lassen. Es passt nicht nur zum Bloggen, sondern liegt mir auch persönlich am Herzen.
Hier ein Foto von der versammelten Truppe:



 
 Im Anschluss daran, wurde noch ein wenig hier und da geschnackt, bis es Zeit wurde, zum nächsten Termin weiter zu wandern. Ich fand es ausgesprochen nett und interessant und freue mich schon sehr auf das nächste Treffen mit den Iron-Buchbloggern!




Kommentare:

  1. Oje, du bist aber früh aufgestanden! :-) Ein schöner Artikel. Die Ullstein-Eule habe ich übrigens auch fotografiert.

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    1. Ich glaube, die muss man auch einfach fotografieren, irgendwie finde ich sie immer wieder klasse. :)

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