Je suis Charlie

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Sonntag, 12. Oktober 2014

Claras Melodie - Aurore Guitry







Claras Melodie von Aurore Guitry
Verlag : Rütten & Loening 
ISBN: 9783352008429




Der Klappentext:

Hinreißend romantisch Libération Die heilende Kraft der Musik ist es, die Eléonore nach ihrem tragischen Unfall aus dem Koma holen soll: Am Sterbebett seines Vaters erfährt Nicolas von einer magischen Partitur, die das Leben seiner Frau retten könnte. Sofort begibt er sich nach Rom, wo die letzte eingeweihte Sängerin lebt. Dort taucht er in ein jahrhundertealtes Geheimnis ein: Wer das Stück singt, verliert entweder den Verstand oder stirbt. Die Rettung seiner Frau würde folglich den Tod eines anderen Menschen bedeuten ... Alle Hoffnung scheint verloren für Éléonore, die nach einem schweren Verkehrsunfall im Koma liegt. Die Ärzte wie auch ihre Familie haben die junge Frau aufgegeben. Nur ihr Ehemann Nicolas kann sich damit nicht abfinden und erfährt am Stebebett seines Vaters von einer geheimnisvollen Partitur, die magische Kräfte haben soll und Éléonore retten könnte. Daraufhin beschließt er, nach Rom zu reisen und Clara Vergini, die letzte Sängerin der Partitur, ausfindig zu machen. In der ewigen Stadt angekommen, muss er feststellen, dass Clara dem Wahnsinn verfallen ist und ihm nicht mehr helfen kann. Glücklicherweise trifft er ihre Tochter Giovanna, eine ebenso begnadete Sängerin, die bereit ist, ihm beizustehen. Dann allerdings offenbart ihm ein Kardinal den jahrhundertealten Fluch, der auf der Partitur lastet: Je öfter man die vollkommene Melodie singt, desto schwächer wird man bis man entweder den Verstand verliert oder stirbt. Nicolas steht vor einer folgenschweren Entscheidung: Kann er Giovanna bitten, an Éléonores Bett die Claras heilbringende Melodie zu singen?



Oh, mit diesem Buch habe ich leider etwas gekämpft und es hat auch ziemlich gedauert, bis ich mich entschieden habe, wieviele Sterne ich geben soll, letztlich sind es für mich 2,5 Sterne geworden.

Die eigentliche Idee gefiel mir, nur die Umsetzung und ich kommen nicht wirklich zueinander.
Der Schreibstil ist eher distanziert, so dass sich trotz der teilweise dramatischen, tragischen, berührenden Ereignisse, die geschildert werden, bei mir wenig Gefühl für die Protagonisten entwickelte. Das passiert mir eigentlich eher selten und besonders selten in einer so extremen Form.

Ich empfand das Buch leider gar nicht als romantisch, sondern eher als ziemlich depremierend. Der Protagonist überzeugte mich leider auch nicht davon, dass es ihm wirklich rein um die Liebe zu seiner Frau geht, auch wenn dies immer wieder so formuliert wird, sondern er hat eher etwas getriebenes, geradezu besessenes. Es wird immer wieder deutlich, dass nicht erst der Unfall, der seine Frau, Eleonore, ins Krankenhaus brauchte, der Wendepunkt im Leben und auch in der Beziehung der Beiden war. Sein verzweifeltes Streben, ihr helfen zu wollen, ungeachtet dessen, was das für ihn, sie oder auch die Menschen um sie herum bedeutet, hat eine sehr rücksichtslose Komponente, die mir nicht gefallen hat.
Die einzige Person, die mir wirklich sympathisch war, ist Claras Tochter Giovanna, die allerdings zu selten auftrat und dabei auch zu distanziert geschildert wurde, um mich wirklich nachhaltig für sich einzunehmen.

Es kommt sehr selten vor, dass mir ein Buch wirklich nicht gefällt, aber "Claras Melodie" ist leider so ein Buch. Offensichtlich spaltet dieses Buch die Gemüter mal wieder, von daher kann ich nicht einmal sagen, dass ich davon abraten würde, es zu lesen, ich kann nur sgen - findet selbst heraus, ob es Euch gefällt!

★★★



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